Methoden
Krisenmanagement
Typische Fehler, die zu einer Krise im Unternehmen führen können
- Unzureichende berufliche, fachliche und persönliche Qualifikation der/des Unternehmer/in (ungenügendes kaufmännisches Wissen, ungenügende Führungskenntnisse oder unzureichende Praxiserfahrungen, fehlende Marktkenntnisse, fehlende Stellvertretungsregelung, Führungsschwäche, persönliche Eigenschaften wie Unzuverlässigkeit, Kontaktarmut, wenig Einsatzfreude, Alkohol-/Drogenabhängigkeit, Spielleidenschaft, kostspielige Hobbys, zu aufwendiger Lebenswandel, starkes außerberufliches Engagement)
- Mangelnde Planungs- und Marktinformation
- Aufgabenbereiche sind zu groß
- Aufgaben werden nicht delegiert
- es besteht kein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Vertrauen in der Führungsebene
- keine genügende Vorbereitung auf unvorhergesehene Probleme
- wenig realitätsbezogene Planung
- Falsches Unternehmenskonzept
- Fehler bei der Gestaltung des Produkt- bzw. Dienstleistungsprogramms, einseitig technisch ausgerichtete Unternehmensführung
- Falsche Betriebsstätte
- Fehlentscheidungen bei der Standortwahl
- Fehlentscheidungen bei der technologischen Ausstattung und Rohstoffsicherung
- Mängel bei der Betriebsübernahme
- Unzureichende Betriebsstruktur
- Kapazitäten nicht ausgelastet oder zu schnell erweitert
- falsches Warensortiment
- überfällige Rationalisierungsmaßnahmen
- veraltete Produktionsanlagen
- zu hohe Mietbelastungen
- Problematische Unternehmensgröße
- bei jungen wachsenden Unternehmen muß die Organisation umgestellt werden, dadurch entstehen unerwartete Mehrkosten, z.B. durch Bedarf an qualifizierten MA
- Auslagern von Betriebsbereichen
- Nachlässige Ermittlung des Kapitalbedarfs
- unzureichende und fehlerhafte Finanzierung, zu wenig Eigenkapital
- überschätzung der Ertragskraft
- Schlechte Organisation und falsche Absatzpolitik
- kein zielgruppenorientiertes Marketing
- Falsche bzw. fehlende Kostenrechnung und Kalkulation (mangelhaftes Kreditmanagement/Lieferantenkredite, verspätete Zahlungen oder Forderungsausfälle durch die Kunden, zu wenig Kunden)
- Mangelnde Buchführung
- Mängel im Rechnungswesen
- unzureichende Finanzerschließung
- Unterschätzen des kurzfristigen Finanzierungsbedarfs und der Zinsbelastung
- zu geringe Liquiditätsreserven
- zu hohe Fixkostenbelastung
- fehlerhafte Verwaltung und falsches Personalwesen
- zu hohe Lohn- und Personalkosten
- häufige Wechsel der Mitarbeiter /-innen
- unzureichende Qualifikation der MA
- Fehlende Liquiditätsübersicht
- z.B. durch Auslagerung der Buchhaltung geht der überblick verloren oder die übersicht ist unverständlich
- fehlende übersicht der Kunden und des Umsatzes
- veraltete Buchungstechniken und lückenhafte Rechnungsbelege
- EDV-Einsatz ohne Vorbereitung
- Nichtbeachtung der steuerlichen Pflichten
- Falsche Gestaltung der Miet-, Pacht-, Kauf-, Arbeits- und Gesellschaftsverträge
- Falsche Rechtsform
- über- oder Unterversicherung
- Nichtbeachtung der Gründungsformalitäten
- Fehlende oder zu späte Beratung
Die 4 wichtigsten Typen von Unternehmenskrisen
- Unternehmen mit massiven Absatzprobleme
- Abhängige Unternehmen
- Personenfokusiert geführte Unternehmen
- Unkorrekte Mitarbeiter
